Michael Schirner: BYE BYE

Vernissage: 15.04.2010 | ab 19:00 Uhr | Ausstellung: 16.04.–24.04.2010 | Deichtorhallen Hamburg

Deichtorhallen Hamburg GmbH

Haus der Photographie – Aktuelle Kunst
Deichtorstrasse 1+2
20095 Hamburg
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mail@deichtorhallen.de
www.deichtorhallen.de

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag
11:00-18:00 Uhr
1. Donnerstag im Monat
(außer an Feiertagen)
11:00-21:00 Uhr
Lange Donnerstage 2011:
6. Januar 2011
3. Februar 2011 (nur Haus der Photographie)
3. März 2011 (nur Große Deichtorhalle)
7. April 2011
5. Mai 2011
2. Juni 2011 (Himmelfahrt, beide Hallen von 11 – 18 Uhr)
7. Juli 2011
4. August 2011
1. September 2011 (nur Haus der Photographie)
6. Oktober 2011
3. November 2011
1. Dezember 2011

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Das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen zeigt als einzige deutsche Institution eine außergewöhnliche Werkschau des deutschen „Werbepapstes“ Michael Schirner. Präsentiert werden seine großformatigen Arbeiten der Serie BYE BYE, die das Unsichtbare im Sichtbaren darstellt. Schirner beschäftigt sich wie bereits in seiner legendären Serie „Bilder im Kopf“ mit der Kommunikation des Imaginären, gibt ihr aber eine neue und überraschende Deutung. An den Betrachter gerichtet sagt er: „Meine Kunst ist nicht mein Werk, Sie sind der Schöpfer Ihres Bildes in Ihrem Kopf. Mich gibt es gar nicht.“

In seinem Werk setzt Schirner sich mit den Bildwelten der Massen- und Hochkultur sowie mit der Wahrnehmung medienvermittelter Bilder auseinander. Er schafft keine neuen Bilder. Seine Bilder sind Bilder über Bilder. Seine Bilderarchive sind Zeitungen, Zeitschriften, Filme, Fernsehen, Internet, Werbung und Kunst. Schirner verarbeitet und bearbeitet, was in unserem kollektiven Gedächtnis gespeichert ist.

Ziel seiner Arbeit ist die Sichtbarmachung des Unsichtbaren. Er reduziere die Elemente des Bildes auf ein Minimum, läßt alles weg, was weggelassen werden kann. Die Folge: Das Publikum imaginiert das Reduzierte. Das heißt, was nicht gezeigt wird, entsteht in den Köpfen der Betrachter. Und je imaginärer etwas ist, desto intensiver die Imagination. Schirner setzte auf die Phantasie und Gedankenarbeit des Betrachters und mache ihn so zum eigentlichen Autor des Werkes. Seine Kunst ist Kommunikation.

Im vergangenen Jahr gewann Schirner mit den ersten fünf Motiven aus der Serie BYE BYE die LeadAwards 2009 für die besten Fotoarbeiten. Die Preisverleihung der führenden Medienauszeichnung vor 1.200 Gästen aus Kunst, Kultur und Medien fand in den Deichtorhallen statt. Inzwischen hat Schirner die Serie mit 40 Arbeiten vervollständigt. Sie wird nun erstmals vom 16. bis 25. April 2010 im Haus der Photographie in den Deichtorhallen der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Ausstellung macht deutlich, dass die Bilder Schirners den Betrachter zugleich ungewöhnlich stark irritieren, involvieren und faszinieren, wobei die Kommunikation des Imaginären im Bild auf vielfältige Art erlebt wird.


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