Vernissage: 20.01.2012 | ab 19:00 Uhr | Ausstellung: 21.01.–04.03.2012 | Galerie Melike Bilir
Philipp Schewe will es nicht wahr haben: Die zeitgenössische Verwahrlosung der Symbole scheint seinen Wunsch nach Spiritualität zu durchkreuzen. Um sich nicht in hysterischer Bedeutungslosigkeit zu verlieren, organisiert er mit großem Aufwand für ihn relevantes Bildmaterial: Es entstehen großformatige Foto-Tableaus mit alptraumhaften Rettungsaktionen verunglückter Pferde oder problemdurchrsetzte Portraits seiner Residenzstadt Hamburg. Sie folgen, nicht ohne Humor, einer Bildsprache, deren Symptome sich nicht ästhetisch beschwichtigen lassen.